Greyhound George
 Greyhound George

Das sagt die Presse:

"Neue Westfälische Zeitung" vom 01.04.2017
Greyhound´s Washboard Band nominiert für die German Blues Challenge
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"Neue Westfälische Zeitung" .2. Juli 2015
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Neue Westfälische Zeitung, 10.10.2015
zum Besuch von Poor Howard Stith
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Interview auf "Blues in Germany"

Rheinpfalz / Neustadt an der Weinstrasse / Kultur vom 09.04.2013

Kritik – Concert „ Chris Kramer & Greyhound George „

von Hans Kraus

 

Neustadt: Kultur

Nicht gesucht und doch gefunden

Crazy” Chris Kramer und Abi-Wallenstein-Ersatzmann Greyhound George liefern beim Neustadter Kulturverein Wespennest zwei echte Blueskonzert-Highlights ab 

Neustadt. Zwar war der Kulturverein ”Wespennest” am Wochenende vor dem geplanten Doppelkonzert von Abi Wallenstein und ”Crazy” Chris Kramer Erklärungen schuldig, geriet dabei aber nicht in Erklärungsnot. Der deutsche Blues-Urvater Abi Wallenstein musste nämlich zu seinem großen Leidwesen auf ärztliches Anraten hin die Segel strecken, aber die ”Wespen” zogen mit Jürgen Schildmann, den man in Musikerkreisen als ”Greyhound George” kennt, schnell einen Joker aus dem Ärmel, der die entstandene Lücke zu schließen vermochte.

”Greyhound” war eigentlich ein Wunschkandidat für das Kulturprogramm 2014 gewesen, aber nachdem die Lage schnelles Umdenken erforderte und der Musiker auch tatsächlich an diesem Wochenende Zeit hatte, wurde kurzfristig umdisponiert. Ruhrpott-Mundharmonika-Virtuose Chris Kramer bedauerte zwar Wallensteins Ausfall, freute sich aber genauso auf den gemeinsamen Gig mit ”Greyhound”, der zwar, wie er selbst aus Nordrhein-Westfalen kommt, den er aber vorher noch nie getroffen hat. Aber ”CCK” ist ein alter Hase, der sich gerne in neue Felder vorwagt.

Ähnlich den Jazzmusikern kommt es ihm nicht nur darauf an was, sondern auch mit wem er spielt. Und zu denen mit welchen er bisher live oder auf wenigstens einem seiner inzwischen fünf deutschsprachigen Alben zusammengearbeitet hat, zählen unter anderem Hochkaräter wie Ex-”Rolling Stone” Mick Taylor oder die inzwischen verstorbene Blueslegende Pinetop Perkins. Kramer spielte auch auf dem Maffay-Album ”Tattoos” die Mundharmonikaspuren ein und absolvierte zahlreiche Konzerte mit dem Deutschrocker. Auch Jürgen Schildmann macht schon seit über 30 Jahren Bluesmusik, die Popularität von ”Crazy” Chris hat er allerdings nie erreicht. Als er die Anfrage erhielt, ob er in Neustadt spielen wolle, sagte er also gerne zu und machte sich von seiner Heimatstadt Bielefeld aus auf nach Dortmund, wo Kramer lebt, um diesen abzuholen. Unterwegs hörten sich die beiden ihre jeweiligen CDs an, um sich besser kennenzulernen und gleichzeitig eine Spielliste für ihren Auftritt im ”Konfetti” zu erstellen.

 

Folgendermaßen gestalteten sie dann die beiden Abende am Freitag und Samstag: Mit einem wohlgemeinten ”Glück auf!” trat Kramer zuerst alleine auf und spielte unter anderem mit seinem ”Froschkönig Blues” und dem Lied vom ”Rattenfänger” mit Text von von Goethe vier seiner eigenen Songs. Dabei erwies er sich als sehr guter Gitarrist, Sänger mit markanter Stimme, die immer ein wenig an Edo Zanki erinnert, vor allem aber als unterhaltsamer Geschichtenerzähler und überragender Mundharmonikaspieler. Nach gut 20 Minuten bat er dann Schildmann zu sich auf die Bühne. Der stellte sich dem Publikum vor, indem er erklärte, dass er aus der Soutside von Bielefeld-City stamme und zwar als Ersatz für Abi Wallenstein engagiert worden sei, aber gar nicht daran denke, diesen vergessen machen zu wollen.

”Ich bin ich”, sagte er, ”einen wie Abi kann man nicht wettmachen, darum zeige ich euch jetzt lieber, wer ich bin und was ich mache.” Daraufhin gab er mit dem ”Greyhound-Blues” seine musikalische Visitenkarte ab und zog damit von Beginn an das Publikum auf seine Seite. Schildmann ist ein guter Sänger, hauptsächlich aber ein begnadeter, und vor allen Dingen äußerst vielseitiger Gitarrist, der allerdings dem Slidegitarrenspiel meist den Vorzug vor anderen Techniken gibt. In Bielefeld ist er gerade umgezogen, aus Gründen über die er nicht mehr sprechen möchte, wie er sagte. Allerdings scheint ihn die Sache doch noch sehr zu beschäftigen, denn immerhin widmete er ihr mit den Stücken ”No More” (”Es gibt Dinge, die muss ich mir nicht mehr geben”), ”I´ve Got The Blues For You” und ”Jinx” (Frau belegt Mann mit Voodoo-Zauber) einen eigenen ”Umzugszyklus”.

Kramer bereicherte die Songs mit Wahnsinns-Soloeinlagen auf der Harp, unternahm dazu Ausflüge ins Publikum und brachte die Menge mit gekonnten Showeinlagen - unter anderem nahm er seine Mundharmonika komplett in den Mund um freihändig darauf zu spielen - zum Johlen. Die beiden Musiker spielten abwechselnd jeweils alleine ihre eigenen Stücke oder improvisierten diese gemeinsam und bereicherten das Ganze außerdem mit ausgesuchten Coversongs wie beispielsweise ”Love In Vain” von Robert Johnson oder ”Dark Was The Night, Cold Was the Ground” von ”Blind” Willie Johnson.

Dabei wurde klar, dass die Zwei damit nicht nur das Publikum begeisterten, sondern auch selbst mehr und mehr Spaß an ihrer ersten Zusammenarbeit fanden. Wäre Wallenstein dabei gewesen, er hätte sich, genau wie die Zuhörer im doppelt ausverkauften ”Konfetti”, sehr gefreut über das, was sein Stellvertreter ”Greyhound George” und ”Crazy” Chris Kramer da ohne ihn abgeliefert haben.

Von Hans Kraus

Baumwollpflücken bei H&M oder: Der Blues der deutschen Provinzen

31. August 2013: Greyhound George & Karl Valta in der Kultur Bar Greifswald

 

Heute ist der Blues längst emanzipiert von seinen Ursprüngen im Mississippi-Delta. Überall auf der Welt spricht und versteht man seine Sprache. Und immer dann, wenn Musiker den Blues nutzen, um ihre ganz eigenen Geschichten zu erzählen, bleibt er frisch und lebendig. Auch wenn das Geschichten aus der deutschen Provinz sind, wie sie Greyhound George erzählt.

Nachdem er schon seit Jahrzehnten unterwegs ist durch die deutschen Klubs und Kneipen, kommt die Nominierung für einen German Blues Award gerade recht. Denn mit seiner Art des Geschichtenerzählens macht der Songwriter deutlich, wie universell die Erfahrungen des Blues sind. Nicht nur die Probleme mit den Frauen, mit dem endlosen Unterwegssein - auch dass ständig das Geld knapp wird und man als Musiker ständig schauen muss, wo man denn eventuell neue Einnahmequellen erschließen kann.

Stücke wie "Fashion Girl" oder "Let Your Money Work For You" sind witzige Kommentare zur Zeit. Und wie er sie gemeinsam mit Karl Valta bei vier Konzerten in Vorpommern präsentiert hat, war absolut überzeugend. Genauso überzeugend wie die Interpretationen von Bluesklassikern etwa von Bukka White Son House oder Albert Collins.

Normalerweise haben es ja Musiker aus den westlichen Bundesländern schwer, überhaupt Auftritte in der ostdeutschen Provinz zu bekommen. Doch dieses Duo konnte in vorpommerschen "Metropolen" wie Uckermünde oder Greifswald ebenso überzeugen wie in Heringsdorf oder Pulow, was auf den meisten Landkarten wahrscheinlich fehlen dürfte. Da kann man sich schon auf die Wiederholung der Tour im Sommer 2014 freuen, dann vielleicht schon mit einem neuen Album.

-Raimund Nitzsche, Wasser-Prawda 03.09.2013

  

Leute wie Greyhound George gibt es heute viel zu wenige. Sicher gibt es im Blues diejenigen, die Tradition aufrechterhalten. Oft klingen gerade diese Musiker aber wie eine lauwarme dünne Suppe, ein Aufguss von der vierten Kopie der vierzigstens Auflage eines immer wieder fehlinterpretierten Robert Johnson.

Greyhound George ist anders!

Er lebt quasi in den alten Songs der Meister,gibt diesen Energie um neue Ausdruckskraft, besprüht sie mit Charme, Sex-Appeal und Attraktivität.Seine eigenen Stücke transportieren den Blues in unsere Gegenwart. Mit viel Sprachwitz und Spielfreude bringt er selbst ein Computerbetriebssystem (Windows XP Home) in einen spritzigen Bluesgroove. Greyhound George stellt u.a selbst unter Beweis, dass man zum Blues nur eine einzige Gitarrensaite braucht.Der Mann ist seine eigene Band. Mit Gitarre, Dobro, Mandoline und Schlagzeug einer gehörigen Portion Rhythmus und einem angenehmen Auftreten, wird er uns ... einen wundervollen Abend bereiten.

www.viele-saiten.de

"You got what it takes Greyhound.
Thanx for keepin' the Blues alive!"

-Mike Titre (Blues Company)

 

„I love „Airplane“!!!“

- Sugar Blue

 

„Sounds really great!“

- Kellie Rucker

 

 

 zum Konzert in Blomberg am 08.11.08:

Du meine Güte, hat der Mann eine Dynamik urteilte Blueskenner Rainer Koch mitten im Konzert. Und damit sprach er aus, was viele der 150 Besucher an diesem Abend spürten. Egal ob Eigenkomposition oder klassisches Bluescover. Greyhound George spielte mit treibenden Rhythmus zielsicher in die Ohren der Zuhörer. Locker und ungezwungen, so als hätte er in seinem Leben nie etwas anderes gemacht, spielte Greyhound ausschließlich auf zwei wunderschönen Dobros, trat seine Bassdrum, blies seine Mundharmonkia und sang mit einer ruhigen Stimme. Und wenn er auch den "Virtuell Bluesman" besang, so war er doch die reale Verkörperung des gegenwärtig existieren Blues. So und nicht anderes spielt man Blues. So und nicht anders trägt man die Tradition einer Musik weiter, ohne die es Pop und Rap nie gegeben hätte. Danke für diesen tollen Abend Mr. Greyhound George!

Bert Halbwachs, viele-saiten.e.V.


 

„Baby no mo'! Ha! Cool shit Jergen, dig yo' style.“

- Buddy Reed

„... I wish I lived in Germany so I could catch your show“. Sounds great!
- Hank Ray

 

„so ist das also mit der Globalen Wärme, jetzt fließt der Mississippi schon durch Herford...
Gut gemacht Jürgen, weiter so!“

- Jens Hausmann

 

„Real great Blues singing and Feel !“
I love it !
-Avner Strauss

 

„... Misirlou!! Brilliant track. best slide guitar I 've heard in twenty years. Great playing, great technique, great feeling. This is my top download, I've been listening to it all day. What more can I say. I love it.“

-Jet Brennan

 

Man, your rhythm is nice! Good job on "airplane blues"..."mean mistreater" i can relate to that one verse piece...Excellent.

-Richard Collins

 

"..dieser Mann lebt den Blues.."

-Lippische Landeszeitung

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