Greyhound George
 Greyhound George

Delta Dog (2008)

CD vergriffen! Nur noch als Download erhältlich.

"Obwohl Jürgen Schildmann aus Herford bereits seit Jahrzehnten den Blues spielt, ist "Delta Dog" erst seine erste CD. Der Resonator-Gitarrist mit der freundlichen Stimme, die gar nicht nach Whiskey klingt, aber dennoch das gewisse Etwas hat, nennt sich als Musiker .Greyhound George" und beweist mit den 17 Stücken des Albums, dass der  unbehandelte Country Blues auch in Deutschland eine Zukunft hat, wenn man ihn nur richtig präsentiert. Dasheißt in diesem Fall, dass er nicht puristisch sein soll, auch wenn mit Kompositionen von Arthur Blake, Junior Parker und Kollegen ein paarKlassiker zu hören sind. Adaptionen klingen dann am originellsten, wenn es sich dabei um echte Covers statt um Nachspielversionen handelt, was man an Rory Gallaghers “Laundromat" nachhören kann. Und schließlich schadet es gar nicht, wenn die Eigenkompositionen - in diesem Fall sind es immerhin elf an der Zahl - sich durch eine eigene Handschrift auszeichnen. Schildmann alias G. George befolgt diese Regeln und setzt zudem auf den persönlichen Bezug und auf Zeitgemäßheit So handelt zum Beispiel der witzige und zitatengespickte Opener „Do That Thing" von all den Leuten, die er als Künstler verehrt, und scheut auch vor einer Textpassage im Rap­muster nicht zurück. Das kommt nicht unbedingt erwartet und zeugt von einer eigenen Vorgehensweise. Diese schimmert auch immer wieder durch, wenn vom Funk und Reggae beeinflusste Rhythmen Verwendung finden, ein Rag auf der Slide-Gitarre gespielt wird oder eine Boogie­nummer auf der Mandoline. Und schließlich passen auch die Texte in dieses Konzept, weil sie nicht in alten Bluesklischees ertrinken, sondern sie im Gegenteil auflösen und vom Leben hier und heute erzählen. So beschäftigt sich der „Virtual Bluesman“ mit dem weltweiten Netz und „What Can I Do When I Get Happy" geht der Frage nach, was der Bluesmann tun kann, wenn er mal. nicht dem allgemeinen Vorurteil entspricht und den Blues hat, sondern ausgesprochen gut drauf ist Ein „Delta Dog“ - ein rundum gelungenes Album. Karl Leitner, Blues News 54/2008

 

"Die Werre ist ein Nebenfluss der Weser und mit rund 72 Kilometern das längste Gewässer Ostwestfalens. Das die Werre jedoch ein Delta haben soll, war uns bislang unbekannt. Das jedoch behauptet Greyhound George aka Jürgen Schildmann, bekannt auch durch die Basic Blues Band, mit seinem ersten Soloalbum "Delta Dog". Seit 30 spielt der Gitarrist den Blues und zeigt ihn hier solo und akustisch in rauer und traditioneller Form als Delta- und Country-Blues, den er auf Resonatorgitarre, Mandoline und Akustikgitarre spielt (ergänzt mit Blues-Harp und Stomp-Box), wobei die hervorragenden Gitarren -Sounds und das ausdrucksvolle Slide-Spiel den Songs authentischen Charakter verleihen. Stimmungsvolle Eigenkompositionen stehen ganz ohne Reibungsverluste neben ausgesuchten Klassikern, die Geschmack und Kenntnis zeigen, wie Blind Lemon Jeffersons "Matchbox Blues", Tampa Reds "Mean Mistreater" oder Arthur Blakes "Diddy Wah Diddy". Fans von Chris Jones, Willie Salomon und Tom Shaka werden hier ihre Freude haben. Und sich vielleicht auf die Suche nach jenem Delta in Ostwestfalen machen...

Stefan Woldach, "Akustik Gitarre" 5/08

Stefan Woldach, "Akusti

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